Samstag, 26.09.26, Einlass 20:00 Uhr, Neue Musik Zentrale
Zweites Album, zweites Konzert in Essen. Das in New York ansässige Experimental-Duo von Jeff Witscher & Jack Callahan schlägt erneut zu: Am 26. September besuchen sie uns für eine weitere heiße und laute Nacht in der Neuen Musik Zentrale. Ihr zweites Album mit dem Titel „Sorry to Hear That“ ist ein Album über „Think Differently“. War „Think Differently“ noch ein metakonzeptuelles Album, so ist „Sorry to Hear That“ ein „Meta-Meta-Konzeptalbum“¹.
Vielen Dank für all die großzügigen Spenden, die dieses strategische Konzert ermöglicht haben! Kosten: 10 € als empfohlene Spende.
Investiert strategisch, seid der Zeit einen Schritt voraus. Design: Theo Voerste
Nils Mosh und Amit Buium sind unsere diesjährigen Residenzler*innen!
Im Rahmen der Residenz (Klangkunst) untersucht Nils Mosh per field recordings zusammen mit dem Fotograf Daniel Chatard in dem Langzeitprojekt „Equator of Inequality“ die sozioökonomische Fragmentierung des Ruhrgebiets entlang der Autobahn A40. Für die Zeit in der Neuen Musik Zentrale wird Mosh das umfangreiche Archiv aus seinen field recordings und narrativen Interviews kuratieren und kompositorisch aufarbeiten. Aus den selektierten Geräuschen wird er ein samplebasiertes Instrument bauen, bei dem die Fotografien Daniel Chatards für Besuchende interaktiv spielbar werden. Da mehrere Klangquellen gleichzeitig aktiviert werden können, entsteht ein unvorhersehbarer, vielschichtiger Dialog zwischen den Besuchenden. Die Installation wird so zum sozialen Raum, der zur Diskussion über urbane Ungleichheit anregt.
Nils Mosh ist ein Field Recordist und Klangkünstler, 1983 in der Nähe von Essen geboren. Seine künstlerische Praxis, die an der Schnittstelle von Dokumentation, Wissenschaft und Kunst angesiedelt ist, umfasst oft langfristige Projekte, die die akustische Umgebung seiner lokalen Umgebung untersuchen. Mosh dokumentiert akribisch das Zusammenspiel von Strukturen, Menschen und anderen Tieren, wobei er besonderes Ohrenmerk auf subtile gesellschaftliche und akustische Phänomene legt, die beim alltäglichen Hören oft verpasst werden.
Im Rahmen der Residenz (multimediale Komposition) untersucht Amit Buium Geschlechtsangleichung als ein langsamer Prozess der physischen, sozialen und spirituellen Bewegung von Entfremdung hin zu Zugehörigkeit. Das entstehende Stück erforscht den transformierenden Körper unter dem Einfluss geschlechtsangleichender Maßnahmen, die damit einhergehenden körperlichen Empfindungen und die sich stetig weiterentwickelnde Verbindung zwischen Körper und Geist.
Amit Buium, geboren 1998 in Israel, ist eine in Köln lebende Musikerin. Sie begann ihre musikalische Laufbahn als Gitarristin und Songwriterin und veröffentlicht seit ihrem 17. Lebensjahr Musik unter dem Alias Cherry Coloured. Sie studierte Komposition an der Jerusalem Academy of Music and Dance bei Talia Amar und Amnon Wolman und begann 2025 ihr Studium der Instrumentale Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse von Brigitta Muntendorf und Oxana Omelchuk. Sie war in verschiedenen musikalischen Projekten aktiv, darunter das experimentelle Singer-Songwriter-Trio Omek Ha'Aruba, die Post-Hardcore-Band ITAKO und diverse Free-Improvisationsprojekte.
Die Residenzen sind Teil des Projektes "Zentral im Quartier", ein Projekt im Rahmen des Programms Kreativ.Quartiere Ruhr, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und umgesetzt vom Regionalverband Ruhr.
FRIM
FRIM ist ein offener, interdisziplinärer Raum für Improvisation und Austausch. Unter der Leitung wechselnder künstlerischer Gastgeber improvisieren wir gemeinsam und reflektieren den Prozess. Jede Sitzung beginnt um 20:00 Uhr in der Neuen Musik Zentrale (Viehofer Platz 18, 45127 Essen). Komm vorbei und improvisiere mit uns!
Nächsten Termine: 26.05 mit Ronan Whittern 09.06. mit Theo Voerste 23.06. mit Mattia Belz 07.07. mit Tim von Malotki
FRIM wird von Fabian Deschler organisiert.
FRIM ist ein Projekt im Rahmen des Programms Kreativ.Quartiere Ruhr, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und umgesetzt vom Regionalverband Ruhr.
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